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Deutsches Forum fuer Pripjat und Tschernobyl Das ist die deutschsprachige Ausgabe des Forum ueber Pripjat. Hier finden Sie Informationen rund um das Disaster von Tschernobyl. Tauschen Sie sich aus und nehmen Sie an unserer Comunuty teil.

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Старый 26.10.2009, 03:32   #21
Psythrandir
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Цитата Сообщение от Psythrandir:
Leider kann ich den Artikel im Moment nicht finden. Wenn man sich aber mal die Liste der "Meldepflichtige Ereignisse in deutschen Atomkraftwerken, 1965 bis inkl. 4. Quartal 2008" anschaut, dann stellt man fest, daß Krümmel (KKK) dort ziemlich Oft zu finden ist (Allein in den Jahren vom 26.9.1990 bis zum 13.08.2008 kommt Krümmel 200(!) mal vor). Allerdings werden dort auch solche Ereignisse wie "Nicht spezifikationsgerecht montierte Dübel" festgehalten.

Hier die Liste als PDF:
http://www.greenpeace.de/fileadmin/g...AKWs_ab_65.pdf

Laut "Die Welt" war wärend der Notabschaltung auch die Blackbox, welche ähnlich wie in Flugzeugen alle Geräusche und Gespräche aufzeichnen soll, nicht eingeschaltet. Das schleswig-holsteinische Sozialministerium hatte diese kontinuierliche Überwachung aber angeordnet. Durch diese Aufzeichnungen hätte man wohl Rückschlüsse über die Ursache ziehen können. Das hört sich ja schon sehr nach Verschleierung an. Denn Vattenfall hatte zuvor gegen diese Anordnung geklagt... Sehr verdächtig, meiner Meinung nach.
Hier noch ein film vom WDR über AKWs von Vattenfall. Titel:"Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall?"

http://nix-da.blogspot.com/2009/02/d...rklich-in.html
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Старый 26.10.2009, 03:39   #22
Psythrandir
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Und hier noch 2 zum Thema Leukämie:

http://nix-da.blogspot.com/2009/02/l...elbregion.html

http://nix-da.blogspot.com/2009/01/f...-gkss-und.html
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Старый 26.10.2009, 03:49   #23
Psythrandir
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Und ich muss mich korrigieren. Das mit den 7 min. war nicht in Krümmel! Das war das AKW Forsmark welches ebenfalls von Vattenfall betrieben wird. Laut der WDR Doku war das der schwerste Störfall in einem AKW seit Chernobyl.
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Старый 26.10.2009, 05:13   #24
Psythrandir
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Und da bin ich schon wieder

Ich habe gerade folgenden Artikel gefunden und bin doch ein wenig über die Strahlungsangaben überrascht:

In dem Bericht geht es um die Folgen eines Super-Gaus in Krümmel.

Auszug:

"Die Ausbreitungsrechnungen belegen, dass die 3 bis 30 Kilometer vom Atomreaktor Krümmel entfernt lebenden Kläger einem lebensgefährlichen Risiko ausgesetzt sind. Schon acht Minuten nach Freisetzung würde die radioaktive Wolke den Kläger in Schleswig-Holstein erreichen, der in drei Kilometer Entfernung lebt. Seine zu erwartende Strahlendosis beträgt 25.000 Millisievert in wenigen Stunden. Zum Vergleich: Ab einer Dosis von 7.000 Millisievert liegt die Sterblichkeitsrate bei nahezu 100 Prozent. Auf der Hamburger Reeperbahn wären die Menschen eineinhalb Stunden nach Austreten der Radioaktivität einer Strahlendosis von 1.900 Millisievert allein durch die Atemluft ausgesetzt - dem 19-fachen Grenzwert für eine Evakuierung. Noch in Schwerin würden 680 Millisievert erreicht."
Quelle: http://www.contratom.de/news/newsanz...p?newsid=16717

Ich bin ja jetzt nun nicht wirklich der Strahlenmessexperte, aber mir kommt es so vor, als ob die Zahlen da ein gutes Stück nach oben gepuscht wurden, bzw. sehr ungenaue Angaben gemacht wurden. 25000 mSv in mehrern Stunden hört sich für mich nicht gerade nach wissenschaftlichen Messungen/Fakten an. Aber ich denke Ihr könnt das aufgrund eurer eigenen Messungen wohl besser beurteilen.
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Старый 26.10.2009, 21:58   #25
jsbid
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Цитата Сообщение от Psythrandir:
wie "Nicht spezifikationsgerecht montierte Dübel" festgehalten.
Kommt drauf an, was an den Duebeln haengt. ;-)

Цитата:
Offen gesagt, zaehle ich Greenpeace mit ihrer Bildzeitungs-Mentalitaet
nicht zu ernstzunehmenden Quellen. Wenn sie "todesmutig" mit ihren
Schlauchbooten vor irgendwelchen Schiffen herumbrausen, so mag
das ja bei manchem einen "Boa-Geil"-Effekt hervorrufen. Ganz anders
ist z. B. Bellona (bellona.no) die als sachliche und nuechterne
Umweltschutzorganisation gilt. Und fuer die o.g. Liste greife ich auf
die Berichte des BfS zurueck (die, zugegebenermassen, recht gut
versteckt sind).

Цитата:
Laut "Die Welt" war wärend der Notabschaltung auch die Blackbox, welche ähnlich wie in Flugzeugen alle Geräusche und Gespräche aufzeichnen soll, nicht eingeschaltet. Das schleswig-holsteinische Sozialministerium hatte diese kontinuierliche Überwachung aber angeordnet. Durch diese Aufzeichnungen hätte man wohl Rückschlüsse über die Ursache ziehen können. Das hört sich ja schon sehr nach Verschleierung an. Denn Vattenfall hatte zuvor gegen diese Anordnung geklagt... Sehr verdächtig, meiner Meinung nach.
Dass Vattenknall von sowas nicht begeistert ist, kann man nachvollziehen.
Dass das Ding aber permanent aus war, kann ich mir nicht vorstellen
(sowas wird doch geprueft). Dass es extra wegen des Trafobrands aus-
geschaltet war, glaube ich auch nicht (dann waere ja vorher bekannt
gewesen, dass das Ding gleich abfackelt). Also nehme ich mal an, dass es
eher zufaellig aus war. Was Anderes waere, wenn behauptet wuerde, die
Aufzeichnungen seien unbrauchbar (oder geloescht).
jsbid вне форума   Ответить с цитированием
Старый 26.10.2009, 22:01   #26
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Цитата Сообщение от Psythrandir:
Hier noch ein film vom WDR ьber AKWs von Vattenfall. Titel:"Was geschah wirklich in den AKWs von Vattenfall?"

http://nix-da.blogspot.com/2009/02/d...rklich-in.html
Da ist ja auch "Die Story" verlinkt. Das Teil war z. B. ausgesprochen beschissen
recherschiert. Da gabe es sogar mal eine Stellungnahme des GRS zu...
jsbid вне форума   Ответить с цитированием
Старый 26.10.2009, 22:04   #27
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Цитата Сообщение от Psythrandir:
Und ich muss mich korrigieren. Das mit den 7 min. war nicht in Krьmmel! Das war das AKW Forsmark welches ebenfalls von Vattenfall betrieben wird. Laut der WDR Doku war das der schwerste Stцrfall in einem AKW seit Chernobyl.
Bei Forsmark kann es stimmen mit den sieben Minuten. Da sind die
(deutschen) Diesel nicht angelaufen als der Saft weg war. Ironischerweise
war es Forsmark, wo der Unfall von Tschernobyl als erstes (im Westen)
detektiert wurde.
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Старый 26.10.2009, 22:31   #28
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Wobei 7 Minuten schon eine ziemlich lange Zeit bei solchen Ereignissen sein kann. Soweit ich weiss waren es bei Tschernobyl Sekunden die über "Leben und Tod" entschieden haben.
Naja der Vergleich an sich ist ziemlich daneben ,aber 7 minuten klingt irgendwie auch nach "hartgekochten Eiern".
__________________
som3e вне форума   Ответить с цитированием
Старый 26.10.2009, 22:39   #29
jsbid
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Цитата Сообщение от Psythrandir:
25000 mSv in mehrern Stunden hцrt sich fьr mich nicht gerade nach wissenschaftlichen Messungen/Fakten an. Aber ich denke Ihr kцnnt das aufgrund eurer eigenen Messungen wohl besser beurteilen.
Ich bin da auch kein Experte (und es wird wohl nur ganz Wenige geben die
hier reale Erfahrungen haben). Strahlung aus dem Reaktor nimmt solche
Werte nur im naechsten Umfeld an da die Strahlungsintensitaet mit r^2
abnimmt. Anders ist es natuerlich mit radioaktivem Material welches
davongetragen wird. Man denke an Tschernobyl; Pripyat kam recht
glimpflich davon weil die West-Wolke eben suedlich niederging und die
Nord-Wolke nach Weissrussland abzog.

Angeblich lagen die Peak-Werte in den Gebieten, an denen die Wolken
anfaenglich niedergingen, bei 1000 - 2000 Roentgen/h. Rechnen wir mit
1500R/h:

1500R/h ~= 0,4C/kg/h
0,4C/kg/h ~= 14Gy/h
14Gy/h = 14Sv/h bei einem Qualitaetsfaktor von 1.

So gesehen waeren 25Sv in wenigen Stunden nicht sonderlich absurd. Auch
hier gilt das Abstandsgesetz der Strahlung; und da man mitten drin steht
waere r mit 0 anzusetzen.

Die Strahleneinwirkung von Aussen ist aber IMHO gar nicht das Problem;
die Aufnahme von "heissen Partikeln" in den Koerper wird schon bei um
einigen Groessenordnungen niedriger liegenden Aequivalentdosen kritisch.

Die Angaben zum Super-Gau in Kruemmel sind natuerlich reine Atom-
Esoterik: Kein Mensch auf dieser Welt kann das vorhersagen. Wenn es
eine Wolke gibt, die auf den "Klaeger" niedergeht, dann ist es scheissegal
ob die Aequivalentdosis 15 oder 5 oder 50 Sv/h betraegt. Geht die Wolke
in die andere Richtung so zaehlt "nur" noch der offene Reaktor selber (und
hier macht das Abstandsgesetz einen Strich durch die Rechnung).

Diese Betrachtungen sind extrem vereinfacht; zeigen aber, dass es von
dem "Fallout" und dessen Richtungsvektor und Geschwindigkeit abhaengt.
Man denke nur an Majak; die radioaktiven Emissionen beim Unfall von
1957 lagen weit ueber denen von Tschernobyl. Da der Wind aber (un-)guenstig
stand, trieb die Wolke tiefer nach Russland hinein. Von Aussen wurde (von
zivilen) Einrichtungen gar nichts bemerkt aber der Schaden vor Ort war
um ein vielfaches groesser als der von Tschernobyl.
jsbid вне форума   Ответить с цитированием
Старый 26.10.2009, 22:57   #30
jsbid
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Цитата Сообщение от som3e:
Wobei 7 Minuten schon eine ziemlich lange Zeit bei solchen Ereignissen sein kann. Soweit ich weiss waren es bei Tschernobyl Sekunden die ьber "Leben und Tod" entschieden haben.
Vermutlich haben sie das Reaktoverhalten bei bekannter Anfangskritikalitaet
ueber die Zeit extrapoliert. Das ist natuerlich theoretischer Natur da
das Kritikalitaetsverhalten nur schwer vorhersagbar ist.

Ich moechte den sehen, der die sieben Minuten belastbar vorhersagen kann.
Eine Leistungsexkursion nach Vorbild Tschernobyl ist theoretisch noch
kurz vor Erreichen der prompten Kritikalitaet beherrschbar; hier spielen
aber Faktoren eine Rolle, die niemand vorhersagen kann.
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Старый 31.10.2009, 13:37   #31
som3e
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По умолчанию Die Wolke reloaded

Dennoch haben die deutschen AKW-Betreiber erst vergangene Woche wieder ihre Forderung bekräftigt, die Laufzeiten dieser älteren Reaktoren über die im 2002 geänderten Atomgesetz vereinbarte Ausstiegsvereinbarung hinaus zu verlängern. Die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Unfalls, auch Super-GAU genannt, ist immerhin verschwindend gering: Pro Betriebsjahr beträgt sie 1 zu 1 Million. Technology Review zeigt in einem fiktiven Szenario, wie ein Super-GAU im AKW Brunsbüttel ablaufen und welche Katastrophenschutzmaßnahmen ergriffen werden könnten. Das Szenario ist von verschiedenen Experten trotz seiner geringen Wahrscheinlichkeit als plausibel eingestuft worden
__________________

Последний раз редактировалось som3e, 31.10.2009 в 13:38. Причина: Die Wolke reloaded
som3e вне форума   Ответить с цитированием
Старый 15.11.2009, 23:07   #32
Strahlender
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Цитата Сообщение от som3e:
Die Wahrscheinlichkeit eines katastrophalen Unfalls, auch Super-GAU genannt, ist immerhin verschwindend gering: Pro Betriebsjahr betrдgt sie 1 zu 1 Million.
Jaja... Da haben wir vor Tschernobyl auch gedacht... AKWs unterliegen einem grundsдtzlichem Naturgesetz was fьr alles und jeden gilt:

Was kaputt gehen kann wird (frьher oder spдter) kaputtgehen.

Logische Folgerungen:
Je mehr Teile (egal ob kritisch oder nicht) ein Objekt hat um so mehr kann kaputt gehen.
Um so дlter ein Objekt kaputt geht um so sicherer rьckt der Tag an dem es kaputt gehen wird.

Dazu gilt auch noch die Weisheit:
Menschen machen Fehler - immer und ьberall!

In diese Zusammenhang ist es unverantwortlich weiter AKWs (gerade дltere!) zu betreiben.
Und wenn ich lese das die Chinesen bis 2030 20 weitere AKWs bauen wollen - na gute Nacht

Цитата Сообщение от som3e:
Technology Review zeigt in einem fiktiven Szenario, wie ein Super-GAU im AKW Brunsbьttel ablaufen und welche KatastrophenschutzmaЯnahmen ergriffen werden kцnnten. Das Szenario ist von verschiedenen Experten trotz seiner geringen Wahrscheinlichkeit als plausibel eingestuft worden
Good old joke:
Was macht man wenn ein AKW in die Luft fliegt:
Hinschauen, das sieht man nur einmal im leben!
Strahlender вне форума   Ответить с цитированием
Старый 16.11.2009, 20:14   #33
jsbid
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Цитата Сообщение от Strahlender:
Jaja... Da haben wir vor Tschernobyl auch gedacht... AKWs unterliegen einem grundsдtzlichem Naturgesetz was fьr alles und jeden gilt:

Was kaputt gehen kann wird (frьher oder spдter) kaputtgehen.
Richtig.

Цитата:
Logische Folgerungen:
Je mehr Teile (egal ob kritisch oder nicht) ein Objekt hat um so mehr kann kaputt gehen.
Im Prinzip richtig. In der Praxis relevant ist aber, vereinfacht gesagt,
nicht die Zahl der Teile die kaputt gehen kann sondern die Gesamt-MTBF
aller Teile und Funktionsgruppen.

Цитата:
Um so дlter ein Objekt kaputt geht um so sicherer rьckt der Tag an dem es kaputt gehen wird.
Falsch. Die Ausfallwahrscheinlichkeiten verteilen sich in den meisten
Faellen nach der sogenannten Badewannenkurve: Nach einer erhoehten
Anzahl von Fruehausfaellen sinkt die Ausfallswahrscheinlichkeit und
bleibt niedrig bis die Phase der Altersausfaelle beginnt.

Цитата:
Dazu gilt auch noch die Weisheit:
Menschen machen Fehler - immer und ьberall!
Ja, so ist es nun mal. Und weiter? Was machmer nun mit dieser Weisheit?
Wenn es nun gilt, die Zahl der vom Menschen zwangsweise verursachten
Fehler zu minimieren, waere es das Beste, wenn sich die Menschheit
moeglichst bald in Wohlgefallen aufloesen wuerde. (Wer nicht arbeitet,
macht keine Fehler).

Sorry, aber diese Bildzeitungs-Logik ist nicht sonderlich zielfuehrend...
jsbid вне форума   Ответить с цитированием
Старый 16.11.2009, 22:13   #34
Strahlender
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Цитата Сообщение от jsbid:
bis die Phase der Altersausfaelle beginnt.
Und wann ist die (nachweislich) bei AKWs erreicht?
Цитата Сообщение от jsbid:
Ja, so ist es nun mal. Und weiter? Was machmer nun mit dieser Weisheit?
Wenn es nun gilt, die Zahl der vom Menschen zwangsweise verursachten
Fehler zu minimieren, waere es das Beste, wenn sich die Menschheit
moeglichst bald in Wohlgefallen aufloesen wuerde. (Wer nicht arbeitet,
macht keine Fehler).
Also endlцsen wollte ich die Menschheit jetzt nicht gleich

Das Menschen fehler machen ist einfach ein Fakt welchen man hinnehmen muss. In wie fern Roboter in AKWs da dienlicher wдren ist fraglich. Die sind dann zwar wдhrend des Betriebes topp, bei Ausfдllen welche man NICHT einprogrammiert hat (und die gibt es ja irgendwie immer ) ist der groЯe Knall dann aber (fast) vorprogrammiert.
Цитата Сообщение от jsbid:
Sorry, aber diese Bildzeitungs-Logik ist nicht sonderlich zielfuehrend...
Also DAS kцnnte ich dir jetzt glatt ьbel nehmen


In meinen Augen gibt es nur eine Mцglichkeit AKWs wirklich sicher zu machen - abschalten.
Strahlender вне форума   Ответить с цитированием
Старый 18.11.2009, 09:09   #35
jsbid
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Цитата Сообщение от Strahlender:
Und wann ist die (nachweislich) bei AKWs erreicht?
Das kann ich Dir auch nicht sagen, da ich weder die Informationen
noch die Zeit habe, das zu berechnen. Und "nachweislich" geht sowieso
nichts weil das alles nur Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen sind.
Mir ging es primaer darum, die falsche Aussage bzgl. des zeitlichen
Verlaufs der Ausfallswahrscheinlichkeit zu widerlegen.

Цитата:
Also endlцsen wollte ich die Menschheit jetzt nicht gleich
Dann wird es aber weiterhin von Menschen gemachte Fehler geben.
Sei es in Form von AKWs, CO2-Meilern, Regenwaldrodungen, Kriegen,
... oder wie auch immer.

Цитата:
Das Menschen fehler machen ist einfach ein Fakt welchen man hinnehmen muss. In wie fern Roboter in AKWs da dienlicher wдren ist fraglich. Die sind dann zwar wдhrend des Betriebes topp, bei Ausfдllen welche man NICHT einprogrammiert hat (und die gibt es ja irgendwie immer ) ist der groЯe Knall dann aber (fast) vorprogrammiert.
Wieso jetzt Roboter?

Цитата:
In meinen Augen gibt es nur eine Mцglichkeit AKWs wirklich sicher zu machen - abschalten.
Erstens waeren sie deswegen noch lange nicht "Sicher".
Zweitens gibt es durchaus Reaktorkonzepte die eine sowohl physikalisch
als auch technisch inheraente Betriebssicherheit aufweisen. Vor Sabotage
oder Terroristen schuetzt die natuerlich auch nicht.
jsbid вне форума   Ответить с цитированием
Старый 18.11.2009, 20:32   #36
som3e
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Der berüchtigte 4 Reaktorblock war 1984 in Betrieb genommen.
2 Jahre - so viel zum Thema "Altersausfälle"
__________________

Последний раз редактировалось som3e, 20.11.2009 в 23:32.
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Старый 20.11.2009, 23:15   #37
jsbid
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Цитата Сообщение от som3e:
Der berüchtigte 4 Reaktorblock war 1984 in Betrieb genommen.
2 Jahre - so viel zum Thema "Altersausfälle"
Richtig, obwohl aus einem Vorfall keine Statistik gemacht
werden kann. Und einige der RBMKs der zweiten Generation
(ebenfalls aus den 80ern) laufen heute noch; wenn auch nach
einigen Umbauten. Was nicht heissen soll, dass ich der grosse
RBMK-Fan bin ;-)

Und wenn ich sehe, wie in Frankreich mit der AKW-Wartung
umgegangen wird, mache ich mir deswegen, ehrlich gesagt,
mehr Sorgen. Und zwar unabhaengig davon, wie alt das AKW
ist...

Последний раз редактировалось som3e, 20.11.2009 в 23:32.
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Старый 21.11.2009, 00:11   #38
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Цитата Сообщение от jsbid:
Und einige der RBMKs der zweiten Generation
(ebenfalls aus den 80ern) laufen heute noch; wenn auch nach
einigen Umbauten. Was nicht heissen soll, dass ich der grosse
RBMK-Fan bin ;-)
So gesehen sind RBMK Reaktoren gar nicht mal soo schlecht
Einige "Vorteile" gegenüber den anderen Reaktortypen: (stark vereinfacht)
1.wohl einer der grössten Vorteile :man kann die Dinger kostengünstig vor Ort Stück für Stück zusammenbauen ,andere Reaktoren werden sehr aufwendig in einem Werk montiert.
2.Man kann die ausgebrannten Stäbe während des Betriebs austauschen ,ohne das der Reaktor runtergefahren werden muss.
3.Relativ grosse elektrische Leistung bis 1500 Mw und theoretisch noch mehr .
4.Dadurch das man dafür vorgesehene Kanäle beliebig zeitunabhängig aus der aktiven Zone herausziehen kann ,bieten sich diverse Möglichkeiten an, verschiedene Radioisotope zu bekommen. Unteranderem auch solche wie z.B.
von allen befürchtete Pu-239 ,dessen Bedarf in Zeiten des Kalten Krieges bekanntlich sehr hoch war.(Nutzung des RBMK zu diesem Zweck ist offiziell nie bestätigt worden )
Es gibt noch einige andere spezifische Besonderheiten die diesen Reaktortyp vorteilhafter gegenüber anderen macht..aber demnächst mal vielleicht..
Das RBMKs vorerst keine Zukunft haben werden muss nicht sonderlich erklärt werden..
Die zu den Zeiten mangelhaften Schutzsysteme und niedriege Sicherheitskultur (das gabs auch bei anderen Reaktortypen) werden wohl den grössten Anteil am heutigen Schicksal des RBMK haben.
__________________

Последний раз редактировалось som3e, 21.11.2009 в 00:34.
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Старый 21.11.2009, 14:51   #39
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Цитата Сообщение от som3e:
So gesehen sind RBMK Reaktoren gar nicht mal soo schlecht
"Schlecht" waren sie nie. Nur gefaehrlich. Es ist eben alles eine Frage
der Praeferenzen und was man damit will. Dass bei den Sowjets die
Nuklearsicherheit nie eine hohe Bedeutung hatte, duerfte jedem klar
sein. Die volle Tragweite deren Handelns erschliesst sich oft erst Jahre
spaeter (siehe Majak, Murmansk, die RTGs, ...) und ich denke, dass da noch
die eine oder andere Ueberraschung auf uns wartet. Irgendwer hat mal
gesagt: Tschernobyl haette es nie gegeben wenn die Schweden und der
Scheiss-Wind nicht gewesen waeren.

Mittlerweile (nach den Umbauten) gilt bei einigen westlichen Experten
der RBMK der zweiten Generation (Tschernobyl-Typ) vom Sicherheits-
Standard her als mit westlichen Systemen durchaus vergleichbar.

Цитата:
Einige "Vorteile" gegenüber den anderen Reaktortypen: (stark vereinfacht)
1.wohl einer der grössten Vorteile :man kann die Dinger kostengünstig vor Ort Stück für Stück zusammenbauen ,andere Reaktoren werden sehr aufwendig in einem Werk montiert.
2.Man kann die ausgebrannten Stäbe während des Betriebs austauschen ,ohne das der Reaktor runtergefahren werden muss.
3.Relativ grosse elektrische Leistung bis 1500 Mw und theoretisch noch mehr .
4.Dadurch das man dafür vorgesehene Kanäle beliebig zeitunabhängig aus der aktiven Zone herausziehen kann ,bieten sich diverse Möglichkeiten an, verschiedene Radioisotope zu bekommen. Unteranderem auch solche wie z.B.
von allen befürchtete Pu-239 ,dessen Bedarf in Zeiten des Kalten Krieges bekanntlich sehr hoch war.(Nutzung des RBMK zu diesem Zweck ist offiziell nie bestätigt worden )
Wozu sollte man dies auch bestaetigen :-). Allerdings was das der Grund,
warum die RBMKs nie sowjetischen Boden verlassen durften.

Цитата:
Es gibt noch einige andere spezifische Besonderheiten die diesen Reaktortyp vorteilhafter gegenüber anderen macht..aber demnächst mal vielleicht..
Das RBMKs vorerst keine Zukunft haben werden muss nicht sonderlich erklärt werden..
Die zu den Zeiten mangelhaften Schutzsysteme und niedriege Sicherheitskultur (das gabs auch bei anderen Reaktortypen) werden wohl den grössten Anteil am heutigen Schicksal des RBMK haben.
Richtig. Der RBMK hatte ein gefaehrliches Design und seine Design-
Maengel waren auch durchaus bekannt. Es gibt auch keinen Grund, zu
behaupten, ein RBMK "muesse" (aus konstruktiver Sicht) eines Tages
explodieren. Ich behaupte sogar, ein RBMK laesst sich sicher betreiben,
wenn der Reaktorfahrer die Maengel und das Betriebsregime genau
kennt, und, vor Allem, Planerfuellung nicht an erster Stelle steht.
Alle diese Punkte wurden bei Tschernobyl misachtet.

Wer sich, ohne dabei zu tief in die Technik einsteigen zu muessen,
hier einlesen will, dem empfehle ich:

Tschernousenko, Tschernobyl - Die Wahrheit
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Старый 06.12.2009, 15:11   #40
som3e
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Wollte schon immer mal gefragt haben...
Habe vor Jahren irgendwo einen TV Beitrag darüber gesehen..wusste nur nicht mehr genau wie,wo,was und warum..kürzlich fiehl es mir jedoch wieder ein.
Wer weiss was über den angeblichen Unfall in der GKSS Forschungsanlage im September 1986 bei Geesthacht?
__________________
som3e вне форума   Ответить с цитированием
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Музей киевского метро